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HÖLLE UND PARADIES

Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur

Die Ausstellung „Hölle und Paradies“ erzählt die Geschichte des deutschen Querido Verlags und der Menschen, die ihn geprägt haben. Sie basiert auf dem gleichnamigen Buch der Kuratorin und Autorin Bettina Baltschev.

Zwischen 1933 und 1950 veröffentlichte der Querido Verlag mit Sitz in Amsterdam über 100 Bücher von Schriftsteller*innen, die vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen mussten. Sowohl die beiden Verleger Emanuel Querido und Fritz Landshoff, als auch die wichtigsten Autor*innen werden mit ihren Texten und Lebensgeschichten in Bezug auf ihr Exil in den Niederlanden porträtiert – darunter Klaus Mann, Anna Seghers, Irmgard Keun, Vicki Baum, Lion Feuchtwanger und Joseph Roth. Für sie alle sind Querido und Amsterdam beides: ein Paradies, in dem die Exilschriftsteller*innen zumindest vorübergehend vor Verfolgung sicher und ihre Bücher in guten Händen sind. Aber auch eine Hölle, weil das Gefühl der Ausweglosigkeit ihr Leben beherrscht. Eine Ambivalenz, der die Ausstellung nachspürt.

Ein kontrastreiches Farbkonzept spielt zusammen mit schwarz-weiß Fotografien der Autor*innen des Verlags. Es werden Originalausgaben zahlreicher Bücher, sowie Dokumente und Fotos ausgestellt.

Zeitraum

Art

Ort

AuftraggeberIn

2024 – 2025

Leistungen

Sonderausstellung, Kabinettausstellung

Deutsches Buch- und Schriftmuseum Leipzig

Deutsche Nationalbibliothek

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